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Weihnachtssonderausgabe
Krankheitserkennung mit künstlicher Nase:
Kann Menschen gut riechen
Nach einer Meldung im Magazin "Der Spiegel" (44/1999, S.216)
befindet sich in England ein Gerät namens "Diag-Nose" in
der Entwicklung, welches Krankheiten anhand charakteristischer Gerüche
erkennen können soll. Derzeit wird das Verfahren zur Diagnose von
Harnwegsentzündungen getestet.
Beitrag zur Lösung des Jahr 2000-Problems:
Erleuchtung im Krankenhauswesen
Da im Falle eines Stromausfalls der Notstromdiesel zwar bestimmte
medizinische Geräte mit Strom versorgt, nicht jedoch die übliche Beleuchtung,
plant ein Krankenhaus zu Silvester an alle Patienten Taschenlampen zu verteilen.
Nicht bestätigt hat sich jedoch bisher das Gerücht, ein kirchliches Haus wolle
zu Silvester Kerzen ausgeben.
Vollimplantierbares Hörgerät:
Geht unter die Haut
Das weltweit erste vollimplantierbare Hörgerät soll nach einer dpa-Meldung
die Zulassung nach den europäischen Richtlinien erhalten haben. Es wurde an der
HNO-Uniklinik in Tübingen entwickelt und besteht aus drei Teilen: Das Mikrofon
wird nahe dem Trommelfell unter die Haut eingesetzt, ein Wandler und ein
Verstärker mit Akku werden hinter dem Ohr implantiert.
Veranstaltung zur Betreiberverordnung am 14.12.1999 in Berlin:
Eine schöne Bescherung ...
... so ein Fazit von Joachim M. Schmitt (Geschäftsführer BVMed), der
zusammen mit Manfred Kindler (AMBB) die Moderation der Veranstaltung "Die
Medizinprodukte-Betreiberverordnung in der praktischen Umsetzung, Bilanz nach
1½ Jahren" übernommen hatte. Diese Sonderveranstaltung für
Krankenhausingenieure aus Berlin und Brandenburg sowie für Überwachungsbeamte
aus ganz Deutschland fand am 14. Dezember 1999 im Campus Virchow-Klinikum der
Charité Berlin statt. Das Tagungsprogramm und teilweise auch schon die
Erfahrungsberichte aus Sicht einer krankenhaustechnischen Serviceorganisation,
einer Überwachungsbehörde, eines Herstellers und des Bundesinstituts für
Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM sind auf der Homepage des Arbeitskreises
Medizintechnik Berlin-Brandenburg AMBB als Mitveranstalter nachzulesen (http://www.ambb.de).
Neues Formblatt zur Meldung von Vorkommnissen:
Erleichterung für Betreiber und Anwender
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat ein
neues Formblatt für die Meldung von Vorkommnissen und Beinahevorkommnissen bei
der Anwendung von Medizinprodukten gemäß §3
Medizinprodukte-Betreiberverordnung veröffentlicht (siehe http://www.amd-gmbh.de/neues.htm).
Der Umfang des Meldeformulars wurde von vier auf eine DIN A4-Seite reduziert.
Betreibern und Anwendern wird damit die Meldung erleichtert, Hersteller müssen
weiterhin das umfangreiche Formular verwenden.
Wir wünschen allen Abonnenten/Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen
guten Start - ohne Y2K-Probleme - in das nächste Jahrtausend.
Das Redaktionsteam der AMDlichen Mitteilungen.
Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt, Belegexemplar erbeten!
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AMD-Medizintechnik, Antonius Spier (Redaktionsleitung)
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Internet: http://www.amd-gmbh.de;
E-mail: a.spier@amd-gmbh.de
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