medizintechnikportal.deAMD TÜV Medizintechnik

Home I Dienstleistungen I Gesetze I Newsletter I Diskussion I Aktuelles I Jobs I Boerse I Shop I Impressum I Suche I Adressen I Kontakt I Inhalt

  zur Anmeldung / zum Archiv

 

Medizinprodukte-Telegramm (2/2005)

Mit freundlicher Genehmigung der MediVision GmbH Berlin. Ohne Gewähr und Haftung.


Inhalt der Ausgabe Nr. 2/2005:

1. Warnung: Batterieprobleme bei Defi-Implantaten
2. Sonderausstellung: Leben mit Ersatzteilen
3. Bürokratieabbau: Deregulierung des MPG
4. Siemens: Gesunde Geschäfte mit „MED“
5. Aufbereitung: „Überzieher“ genügt nicht
6. Protonenzentren: Klasse mit Masse
7. Verweildauer: Eile statt  Weile
8. Termine: Kongresse Münster bzw. Würzburg 2005

Anzeige: Neues Fachbuch Uhlig/Sudkamp
Anhang: Sicherheitshinweise/Herstellermaßnahmen


Medtronic warnt vor Batterieproblemen
Defi-Implantaten fehlt teilweise der Saft

Obwohl keine Schädigungen oder Todesfälle durch dieses Problem bekannt geworden sind, hat Medtronic kürzlich vorsorglich auf mögliche Batterieprobleme aufmerksam gemacht. Neun von insgesamt knapp 90.000 weltweit implantierten Geräten sollen bisher ausgefallen sein. Betroffen sind danach ausschließlich Geräte mit Batterien, die zwischen April 2001 und Dezember 2003 hergestellt wurden. Dazu gehören Marquis(TM) VR/DR und Maximo(TM) VR/DR ICDs, sowie InSync Marquis(TM) und InSync III Marquis(TM). In Deutschland wurden etwa 5.000 Geräte dieser Art implantiert. Die implantierenden Zentren sind informiert. Andere Modelle oder Geräte, deren Batterien nach Dezember 2003 hergestellt wurden, sind nicht betroffen (http://www.presseportal.de/story.htx?nr=650306&ressort=5). Weitere Informationen für Ärzte und Patienten gibt es unter der Hotline-Nummer 0211-5293112 oder in englischer Sprache im Internet unter http://www.medtronicinfo.com. Fazit: Die Möglichkeit einer aktiven Schädigung von!
  Patienten beispielsweise durch Fehlimpulse ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Auskunft des Unternehmens auszuschließen. Die Implantate machen wohl nichts, was sie nicht tun sollten. Probleme könnte es aber geben, wenn sie nicht das machen, was sie eigentlich machen sollen (nämlich gegebenenfalls definierte Impulse abgeben).

Vorabinformation: Eine Anmerkung hierzu ist für die nächste Ausgabe dieses Newsletters geplant. Dabei soll es u.a. auch noch um technische Details gehen, die noch mit dem Unternehmen abzustimmen sind. Vorab dazu folgendes: Bei der betroffenen „Produktfamilie“ handelt es sich um implantierbare Defibrillatoren (implantable cardioverter-defibrillator ICD). Diese können aber in Kombination/als Zusatzfunktion wohl durchaus auch Stimulationsfunktionen beispielsweise bei tachykarden Zuständen oder zur kardialen Resynchronisationstherapie enthalten, welche im weiteren Sinne auch einer Herzschrittmachertherapie zugerechnet werden können (Thematik soll noch mal aufgegriffen werden).  


Deutsches Museum München
Sonderausstellung „Leben mit Ersatzteilen“

Derzeit präsentiert das Deutsche Museum Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von technischen Hilfen wie Brillen und Hörgeräten sowie künstlichen Implantaten. Auch Systeme zur Unterstützung von Herz, Nieren und Leber werden dargestellt. Neben historischen Objekten sind vor allem Produkte aus der aktuellen Entwicklung zu sehen.

Anmerkung: Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Juni 2005. Erste virtuelle Eindrücke vermittelt die Internetdarstellung http://znt.deutsches-museum.de


Entwurf eines Gesetzes zum Bürokratieabbau
Deregulierung auch der Medizinprodukte-Betreiberverordung gefordert

Der Bundesrat hat in seiner 806. Sitzung vom 26. Novemer 2004 den Entwurf eines Gesetzes zum Bürokratieabbau beschlossen. Dieser wurde im Januar dem Deutschen Bundestag zur Beschlußfassung übermittelt. Danach soll in § 6 Abs. 2 und in § 8 Abs. 3 der Medizinprodukte-Betreiberverordnung MPBetreibV  jeweils das Wort "Behörde" durch das Wort "Stelle" ersetzt werden. Dies wird u.a. damit begründet, daß die Verwaltungsaufgaben bei der Fristverlängerung von sicherheitstechnischen Kontrollen und bei der Befreiung vom Führen des Bestandsverzeichnisses privatisiert werden können.

Anmerkung: Die Bundesregierung hat den Vorschlag bereits abgelehnt. Er bedarf nach ihrer Auffassung wegen der möglichen Auswirkungen auf die Sicherheit einer intensiven Erörterung. Auch wird die deregulierende Wirkung des Vorschlags bezweifelt. Stattdessen verweist die Bundesregierung auf eine Bund- / Länderarbeitsgruppe zur grundsätzlichen Überarbeitung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung, welche die fach- und sachliche Notwendigkeit jeder Vorschrift überprüft. Eine isolierte Änderung einzelner Vorschriften im Vorgriff darauf sei unzweckmäßig.


+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +

TÜV Klinikservice - Ihr ganzheitliches Management der Haus- und Medizintechnik
Inhouse-Seminare zur neuen Betriebssicherheitsverordnung
und zur Medizinprodukte-Betreiberverordnung

AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH
Geschäftsfeldmangement TÜV Klinikservice

Gebührenfreie Hotline: 0800-8442550
e-mail: klinikservice@amd-tuv.de
Internet: www.medizintechnikportal.de

 + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +


Geschäftsbericht 2004 von Siemens
„MED“ macht gesunde Geschäfte

Medical Solutions konnte im Jahr 2004 mit einem Umsatz von etwas mehr als sieben Milliarden Euro ein Bereichsergebnis von etwas über eine Milliarde Euro erwirtschaften. Prof. Dr. Erich R. Reinhardt als Vorsitzender des Bereichsvorstandes Medical Solutions und stellvertretendes Mitglied des Vorstands der Siemens AG erhielt ein Jahresgehalt von etwas mehr als 500.000 Euro, welches durch Bonuszahlungen und sonstige Vergütungen auf insgesamt 1.973.808 Euro aufgestockt wurde.


Aufbereitung gynäkologischer Ultraschallsonden
Der „Überzieher“ allein genügt nicht

Derzeit scheint es üblich zu sein, bei transvaginalen Applikationen als einzige hygienische Schutzmaßnahme die Ultraschallsonden mit einer Schutzhülle aus Latex zu versehen, die nach der Untersuchung entsorgt wird. Diese Vorgehensweise entspricht aber nach Auffassung der beiden zuständigen Bundesoberbehörden BfArM und RKI nicht den Empfehlungen zur Aufbereitung von semikritischen Medizinprodukten. Da Schmierinfektionen bzw. Kreuzkontaminationen nicht auszuschließen sind, müssen diese Sonden nach jeder Untersuchung einer Desinfektionsmaßnahme unterzogen werden. Gemäß den „Grundlegenden Anforderungen“ sind mit der Gebrauchsanweisung Angaben zu entsprechenden Desinfektionsverfahren zu machen, deren Wirksamkeit nachgewiesen/belegt sein muß. Auch darf in den Unterlagen nicht der Eindruck erweckt werden, der Gebrauch einer Schutzhülle allein sei hinreichend. (Einzelheiten unter http://www.bfarm.de/de/Medizinprodukte/mp_akt/index.php?more=ultra_schall_gyn.php).

Anmerkung hierzu von „Hippokratech“: Seit vielen Jahren schon ist bekannt, daß manche Bedienungsanleitungen hinsichtlich der Hygiene geradezu „eine Aufforderung zur Körperverletzung“ darstellen. Übrigens längst nicht nur bei Produkten der Klasse I oder im „sicherheitstechnisch ohnehin etwas unterbelichteten“ Homecare-/Rehasektor, sondern teilweise durchaus auch bei der Praxis- und Klinikausstattung. Die entsprechenden Stellen scheinen hierfür ebenso wie ihre Aufsichtsbehörden nicht zuständig zu sein. Gut, daß es BfArM und RKI gibt, die sich dieser Problematik immer mehr annehmen.    


Protonenzentren in Berlin und München geplant
Masse hat Klasse

In räumlicher Nähe zum Universitätsklinikum Charité in Berlin-Mitte soll für etwa 140 Millionen Euro von privaten Investoren ein Zentrum zur Protonentherapie errichtet werden. Hersteller des Gerätes soll das belgische Unternehmen Ion Beam Applications sein, von welchem in den USA bereits Systeme installiert sind. Das Berliner Zentrum wird seinen Betrieb voraussichtlich im Jahre 2008 aufnehmen können. In München wird eine ebenfalls privat finanziertes Protronentherapie-Zentrum (www.rptc.de) mit mehreren Geräten zur Protonentherapie voraussichtlich in Kürze den Betrieb aufnehmen. Mit Protonen können bestimmte onkologische Erkrankungen wie manche Augentumore strahlentherapeutisch präziser und effektiver behandelt werden als mit konventionellen Beschleunigern.


Verweildauer weiter gesunken
In den Kliniken mehr Eile als Weile

Nach vorläufigen Ergebnissen des statistischen Bundesamtes ist die Verweildauer von Krankenhauspatienten weiter um 3,3 Prozent gesunken: Von 9,2 Tagen im Jahr 2002 auf durchschnittlich 8,9 Tage in 2003. Im Jahr 2003 wurden von 2.189 Krankenhäusern knapp 542.000 Betten vorgehalten. Die Zahl der Kliniken ging durch Schließungen und Fusionen etwas stärker zurück als die Zahl der Betten (- 1,0 %). Der Anteil der Krankenhäuser in privater Trägerschaft ist um 1,2 Prozentpunkte auf 24,9 Prozent angestiegen (Einzelheiten siehe www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/krankenhausstatistik.htm).


+ + + Aktuelle Termine 2005 + + +

8./9. März 2005, München
Entwicklung und Validierung medizinischer Software, Teil 1 / Teil 2
www.prosystem-ag.de

17. bis 18. März 2005, Münster
4. Medizintechnik- und Ergonomiekongreß
www.vde.de

26. bis 28. April 2005, Frankfurt am Main
ITeG 2005
www.iteg-messe.de

28. bis 30. April 2005, Karlsruhe
REHAB 2005
www.rehab-messe.de

8. bis 12. Mai 2005, Würzburg
6. Würzburger Medizintechnik-Kongreß
www.fbmt.de

14. bis 17. September 2005, Nürnberg
IOMP’s 14th Conference of Medical Physics
www.ICMP2005.org

- Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten -

******************************************************
EMPFEHLEN SIE UNSEREN UNABHAENGIGEN
MEDIZINPRODUKTE-NEWSLETTER
INDEM SIE IHN EINFACH AN INTERESSIERTE KOLLEGEN WEITERLEITEN!

Anmelden !
Senden Sie einfach eine Email an medivision@t-online.de, faxen Sie uns Ihre Anmeldung an Fax  030 78702812,
oder melden Sie sich einfach unter http://www.medizintechnikportal.de/mailing.htm online an.

NACHDRUCK MIT
QUELLENANGABE KOSTENFREI,
EIN BELEGEXEMPLAR WIRD ERBETEN!


IMPRESSUM

Das Medizinprodukte-Telegramm will in prägnanter Form unter Beachtung üblicher journalistischer Grundsätze über aktuelle Entwicklungen der Technik in der Medizin informieren, soweit diese insbesondere für Medizintechniker und Mediziningenieure von Interesse sind. Dazu gibt es Nachrichten und Auffassungen wieder, die nach Überzeugung der Redaktion den Tatsachen entsprechen und objektiv begründet sind. Trotz gründlicher Recherchen und sorgfältiger Bearbeitung sind Fehler nicht auszuschließen und Irrtümer vorbehalten. Kritik und Anregungen werden gerne entgegen genommen und bei den weiteren Ausgaben berücksichtigt.

Für den Inhalt verlinkter Seiten kann und soll keine Verantwortung übernommen werden.

Redaktion:
Antonius Spier
Wolfgang Menke (verantwortlich)
"Hippokratech"

Redaktionelle Mitarbeit:
Jens Lukas

Beirat:
Max Heymann
Manfred Kindler
Sören Schroll

Verlag:
MediVision GmbH
Berchtesgadener Straße 26
10825 Berlin

HRB 53523 Amtsgericht Berlin

Tel.  030 78702813
Fax  030 78702812
Mail medivision@t-online.de

E-mail-Service:
Frank Pohling, www.admedis.de

Internet-Service:
Bruno Drigo, www.medizintechnikportal.de/kontakt.htm

******************************************************
Abmeldehinweis:
Wenn Sie unseren kostenfreien Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie sich jederzeit abmelden, indem Sie eine Email an medivision@t-online.de mit dem Betreff "News abbestellen" senden oder auf diese Mail mit "News abbestellen" antworten.

Beachten Sie bitte, daß Sie als Absenderadresse diejenige eMail-Adresse verwenden, unter der Sie diesen Newsletter bestellt haben. Sollte dennoch etwas schief gehen, rufen Sie uns einfach kurz an.
       

+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +
  
Neues Fachbuch erscheint im März
„Elektrische Anlagen in medizinischen Einrichtungen“
von Hans-Peter Uhlig und Norbert Sudkamp

Dieses neue Buch behandelt in umfassender Weise die Grundsätze für Planung, Errichtung, Prüfung, Betrieb und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Krankenhäusern, Kliniken, Ambulanzen, Ärztehäusern und Praxen.
Die Autoren sind anerkannte Experten mit umfangreichem Fachwissen und sehr großer Praxiserfahrung auf diesem Gebiet, die auch viele Jahre in den einschlägigen Normungsgremien tätig waren.

Das Buch kann zum Preis von 58,- Euro bei der MediVision GmbH (s. Impressum) bestellt werden.
Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich im März 2005.
  
+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +


ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++:

WICHTIGE HINWEISE ZUR SICHERHEIT VON MEDIZINPRODUKTEN

Maßnahmen von Herstellern
Rückrufe, Korrektive Maßnahmen und sonstige Informationen
(ausgewählt und bearbeitet auf der Grundlage von Informationen des BfArM)

17.02.2005 Augenoptik
0229/05 Chargenrückruf (Ch. Nr. 40709753, 40709736) Weicon 38E Kontaktlinsen von Ciba Vision. Durch eine Verwechslung sind Linsen mit einem Durchmesser von 14,6 mm gekennzeichnet, obwohl der tatsächliche Durchmesser 13,8 mm beträgt (und umgekehrt). 

17.02.2005 Augenoptik
0228/05 Rückruf von Weicon CE weiche Kontaktlinsen (Charge 40774402) der Firma Ciba Vision aufgrund einer fehlerhaften Etikettierung. Das Etikett der betroffenen Charge bezeichnet die Basiskurve der Linse als "flach" (FL), wohingegen sie "steil" (ST) ist. 

17.02.2005 Labormedizin 
0074/05IVD Korrektive Maßnahme von Terumo für Venosafe SP Röhrchen und Venosafe SAS Röhrchen. Die Kunden wurden darüber informiert, dass es bei Verwendung der Röhrchen in Verbindung mit dem Immulite 2000 Immunoassay System von DPC zu falsch positiven bzw. falsch negativen Messergebnissen verschiedener Analyte kommen kann.
 
17.02.2005 Anästhesie Kits/Nadeln
2582/04 Der Hersteller Smith Medical International, Ltd., ruft europaweit bestimmte Chargen der Spinal-Anaestesie-Kits "Pencil Point Spinal Needle" und "Lancet Tip Spinal Needle" vom Markt zurück. Die Sterilität kann nicht sicher gewährleistet werden. Die betroffenen Chargen sind im Informationsschreiben des Herstellers aufgeführt.

16.02.2005 Endoprothesen
0052/05 Plus Orthopedics führen einen Rückruf von tibialen PE-Einsätzen der Katalognr. 0214703 (VKS Knee) durch. Betroffen ist der Fertigungsauftrag Nr. 044843. Die Verpackungen enthalten fälschlicherweise "standard"- Einsätze anstelle von "substituted" -Einsätzen. Hierdurch kann es bei bereits implantierten Kniegelenken zu einer Instabilität kommen.
 
16.02.2005 Endoprothesen
3025/04 Die intraplant AG ruft zum Prothesensystem HI-Cups gehörende Metall-Inlays der Katalognummern 0030916 und 0030917 zurück, weil diese nicht passgerecht in die vorgesehene Pfanne einrasten.

16.02.2005 Schrauben
0181/05 Die Polyaxialschrauben SX807T MACS TL HMA 12x34 mm der Firma Aesculap AG & Co. KG wurden mit einer falschen Größenangabe beschriftet und deshalb zurückgerufen. Die auf dem Produkt angegebene Länge ist 26 mm; die tatsächliche Länge beträgt 34 mm.
 
16.02.2005 Labormedizin
0163/05IVD Korrektive Maßnahme von Biotest für Tango Analyzer mit paralleler Hostanbindung. Unter bestimmten Bedingungen wurde eine fehlerhafte Zuordnung der Messergebnisse beobachtet. Die Kunden wurden vom Hersteller über das Problem und dessen Vermeidung informiert.
 
16.02.2005 Labormedizin
0164/05IVD Rückruf von Oxoid für Kombinationstestplättchen Cefpodoxim/Clavulansäure 10:1 µg (Lot.-Nr. 362701). Bei Verwendung des Produktes kann es zum Auftreten fehlerhafter Hemmhofgrößen im Agardiffusionstest kommen. Die Kunden wurden aufgefordert, die betroffenen Chargen zu vernichten.

16.02.2005 Labormedizin
088/04IVD Rückruf von Biomerieux für eine weitere Charge Campylosel Agar (Lot-Nr. 790480501) wegen möglicher Hämolyse. Die Kunden wurden informiert, die betroffene Charge zu vernichten. Siehe auch BfArM Fall-Nr. 3088/04 vom 5.1.2005.

16.02.2005 Labormedizin
0309/05IVD Rückruf von Becton Dickinson für Probe Tec ET Urin- Processing Kit (Lot-Nr. 4083445, 4084784, 4090259, 4104254, 4103719 und 4118129). Bei Verwendung des Produktes kann es zum Auftreten unbestimmter oder falsch negativer Testergebnisse für Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoea im Urin kommen. Die Kunden wurden aufgefordert, die betroffenen Chargen zu vernichten.
 
16.02.2005 Labormedizin
0218/05IVD Korrektive Maßnahme von Dade Behring für BEP 2000 / BEP 2000 Advance System Software Version 1.23 (und älter). Die Kombination von eigenen Systemeinstellungen und nicht von Dade Behring validierten und freigegebenen Testdefinitionen kann dazu führen, dass ein fehlerhaftes Pipettieren von Proben nicht korrekt im Eventlog protokolliert wird. Die Kunden wurden vom Hersteller über das Problem und dessen Vermeidung informiert. 

16.02.2005 Anästhesie/Beatmung
0278/05 Warnhinweis zur Anwendung des Cook Frova Airway Intubating Catheters von William Cook Europe ApS. Bei der Verwendung mit doppellumigen Endobronchialtuben können sich kleine Kunststoffstücke lösen und in die Lunge des Patienten gelangen. 

16.02.2005 Einführbestecke/Schleusen
0267/05 Rückruf des Elektroden Einführbesteckes Intradyn Tear-Away F10 durch den Hersteller B.Braun Melsungen AG. Einige Produkte weisen eine scharfkantige Verformung der Schleusenspitze auf, die zur Gefäßverletzung führen kann. 

16.02.2005 Medizintechnik/Defibrillation
2639/04 Die Firma GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple informiert über eine korrektive Maßnahme, welche die Defibrillatoren Access AED und Access ALS der Seriennummern 075690-077140 und 075180-084760 betrifft. Die betroffenen Geräte werden hinsichtlich eines möglichen Fehlers im Hochspannungsmodul getestet und gegen versehentliches Einschalten mit einem Schutzkragen auf der Tastatur versehen. 

16.02.2005 Labormedizin
0255/05IVD Rückruf von Olympus Diagnostica für C-Reaktives Protein (Lot-Nr. 3265). Es kann zum Auftreten falsch hoher Werte kommen, die in der Qualitätskontrolle nicht erfaßt werden. Die Kunden wurden vom Hersteller über den Rückruf informiert und gebeten, die Tests zu vernichten.

14.02.2005 Dialysetechnik
0056/05 Sicherheitshinweis für Dialysemaschinen: Die Fa. Fresenius Medical Care weist die Anwender des Dialysegerätes Genius 75 auf eine zeitlich engmaschige Überwachung bzgl. des Auftretens eines Blutlecks hin. 

14.02.2005 Kardiotechnik/Oxygenatoren 
0151/05 Der Hersteller ruft sein Produkt Polystan Safe Micro Oxygenator vom Markt zurück und stoppt die Auslieferung. Möglicherweise kann unsterile Kühlflüssigkeit in den Blutkreislauf gelangen.

14.02.2005 Augenheilkunde/Stents
0088/05 COOK ruft Song Nasolacrimal Duct Stent Sets (Tränenweg-Stents) wegen möglicher falscher Komponente im Set zurück.
 
14.02.2005 Kardiologie/Dilatationskatheter
0230/05 Rückruf verschiedener Größen des VOYAGER RX Koronar-Dilatationskatheters durch die Guidant GmbH & Co. Medizintechnik KG. Die Anwendung des Katheters kann in seltenen Fällen zur Luftembolie führen.

14.02.2005 Augenoptik
2958/04 Chargenrückruf der Firma OptiStar Großhandels GmbH. Die Firma OptiStar Großhandels GmbH ruft die Charge 231B05 (Kat.Nr. OPTI2360) der Neutralisationslösung OptiStar 2 zurück. Der Firma war bekannt geworden, dass bei einer Anwenderin eine Augenreizung bei der Verwendung des Produktes aufgetreten ist. Bei der Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass eine Neutralisation der Desinfektionslösung OptiStar 1 durch OptiStar 2 nicht erfolgte.
 
14.02.2005 Elektrochirurgie/Zubehör
3013/04 Rückruf von Verbindungskabeln für HF-Chirurgie: Die Firma Gyros Medical Ltd. ruft Verbindungskabel für das GYNECARE VERSAPOINT Bipolare elektrochirurgische System zurück, da die Steckerverbindung des Kabels zu den Elektroden durch den Sterilisationsprozess beschädigt werden kann.

11.02.2005 Kardiologie/Ablationskatheter
0153/05 Rückruf von Ablationskathetern: Die Firma CryoCath Technologies Inc. ruft spezifische Lose der Kathetertypen Arctic Circler Curvilinear Cardiac CryoAblation zurück. Es besteht ein Risiko, dass sich größere Katheterteile lösen und in den Kreislauf gelangen können.
 
03.02.2005 Infusionspumpen/Kassetten
2909/04 Smith Medical MD, Inc. ruft europaweit die 8C820 Deltec Administration Sets für Graseby volumetrische Pumpen zurück. Betroffen sind in Deutschland die Artikelnummer 21-0346-25 mit den Chargenkennzeichnungen FEB04TXX, MAR04TXX, APR04TXX, AUG04T34, AUG04T35 und AUG04T36. Bei den Produkten kann es wegen eines Fertigungsfehlers zu Fehl- bzw. Überdosierung kommen.
 
03.02.2005 Labormedizin
0162/05IVD Korrektive Maßnahme von Roche für Integra HbA1c (sämtliche Chargen). Aufgrund einer Chargeninhomogenität kann es zu fehlerhaften Ergebnissen des HbA1c kommen. Die Kunden wurden vom Hersteller über das Problem und dessen Vermeidung informiert.

03.02.2005 Geburtshilfe/Cardiotokographie
2706/04 Korrektive Maßnahme von Oxfords Instruments Medical Ltd. für CTG Geräte SONICAID Modell FM800. Der Hersteller hat festgestellt, dass es durch den Einfluss ungewöhnlich hoher Hochfrequenzfelder zu Störungen bei der FEKG Registrierung kommen kann. Alle Kunden erhalten ein Softwareupdate. 

03.02.2005 Medizintechnik/Defibrillatoren
0123/05 Medtronic informiert alle Kunden über eine Maßnahmenempfehlung zu LIFPACK 12 Defibrillatoren/Monitor mit zweiphasiger ADAPTIV Technologie. Die Standardeinstellung für die Defibrillationsenergie im manuellen Modus kann sich auf 125 Joule zurücksetzen.
 
03.02.2005 Angiographie/Katheter
0195/05 Rückruf von drei Chargen des Impulse Angiographie-Katheters durch Boston Scientific International S.A. Die Katheter der betroffenen Chargen haben teilweise keine seitlichen Öffnungen. Die Qualität der Angiogramme kann beeinträchtigt sein.
 
03.02.2005 Kardiologie und Intensivmedizin/Katheter
0185/05 Rückruf der Produkte Hydrocath Zentralvenenkatheter, Hydrocath Assure Zentralvenenkatheter, Careflow Zentralvenenkatheter, Exacta Einführbestecke, Secalon Seldy Zentralvenenkatheter, Hydrocath Arterienkatheter und Careflow Arterienkatheter durch die Becton Dickinson GmbH. Die Unversehrtheit der Sterilverpackungen kann nicht garantiert werden.

01.02.2005 Spritzen/Kanülen
2686/04 Die Firma Smiths Medical hat einen Rückruf der "Portex Swivel Adapters" und "5ml Hypodermic Needle- Pro" Spritzen mit Kanülen durchgeführt. Die Firma hat festgestellt, dass bei einigen Produkten die Verpackungen Löcher aufweisen und dadurch die Sterilität der Produkte nicht gewährleistet ist. Die Kundeninformation liegt derzeit nur in der englischen Sprachversion vor.

01.02.2005 Medizintechnik/Defibrillatoren
2513/04 Cardiac Science ruft Powerheart AED der Modelle 9200RD und 9210RD die Ende 2002 und Anfang 2003 ausgeliefert wurden zurück. Aufgrund fehlerhafter Kondensatoren kann es zu längerer Ladezeit und falscher Energieabgabe kommen. 

01.02.2005 Tracheostomie-Tuben
0024/05 Rückruf einer Charge der Portex 4,0 mm Blue Line Tracheostomie Tuben ohne Cuff mit 15 mm Konnektor durch Smiths Medical Int. Ltd. Ein Teil der Sterilverpackungen mit der Kennzeichnung 4,0 mm Tuben enthält Tuben mit dem Durchmesser 3,0 mm.

In der Regel ausführliche Informationen hierzu bei www.bfarm.de unter Medizinprodukte-Aktuell, Informationen über Risiken, Maßnahmen von Herstellern.


Homepage