medizintechnikportal.deAMD TÜV Medizintechnik

Home I Dienstleistungen I Gesetze I Newsletter I Diskussion I Aktuelles I Jobs I Boerse I Shop I Impressum I Suche I Adressen I Kontakt I Inhalt

  zur Anmeldung / zum Archiv

 

Medizinprodukte-Telegramm (3/2005)

Mit freundlicher Genehmigung der MediVision GmbH Berlin. Ohne Gewähr und Haftung.


Inhalt der Ausgabe Nr. 3/2005:

1. Infusionspumpen: Nicht ganz dicht
2. Bauchgurte: Gehören hinter Gitter
3. BfArM: Beamte zu Agenten
4. Laborgeräte: Herstellerservice mit Mängeln
5. "Grüner Star": Screening wird kein Kassenschlager
6. Drägerwerk AG: Enge Familienbande
7. Kliniken: Höhere Hürden für Innovationen

Anzeige: TÜV Klinikservice - Dienstleistungskonzept
Aktuelle Termine: Würzburg fbmt 2005 und andere

Anmelden
Impressum
Abmelden

Anzeige: Fachbuch Elektrische Anlagen in medizinischen Einrichtungen
Anhang: Sicherheitshinweise/Herstellermaßnahmen
Anzeige: Preisgünstige Ferienhäuser in Schweden


Sicherheitshinweis zu Infusionspumpen
Brände durch Flüssigkeit in Steckvorrichtungen

Beim Betrieb von Infusionspumpen ist es aufgrund des Eintritts von Infusionsflüssigkeit vereinzelt zu Bränden gekommen. Deshalb sind bei der Anwendung von Infusionspumpen nach einer Mitteilung des BfArM Hinweise zum Schutz vor übermäßiger Feuchtigkeit zu beachten.
Die vorliegenden Vorkommnisse wurden durch Eintritt von Flüssigkeit in Gerätesteckvorrichtungen an den Pumpen selbst oder von Y-Kabeln zum Stapelaufbau verursacht.
Es wird davon ausgegangen, daß die Forderungen des Abschnitts 44 der derzeit gültigen Norm DIN EN 60601-2-24 eingehalten werden. Es gibt jedoch unterschiedliche konstruktive Gestaltungen der Gerätesteckvorrichtungen, die einen Flüssigkeitseintritt ggf. begünstigen.
Bei der Verwendung von Y-Kabeln sollte ebenfalls auf Trockenheit geachtet werden. Die Hinweise von Herstellern zum Umgang mit den Kabeln (wie "Stecker muß immer nach unten zeigen") sind zu beachten, ggf. sollte deren Einsatz unterbleiben. Die Y-Kabel sollten komplett konnektiert, offene Buchsen vermieden oder geschlossen werden
(http://www.bfarm.de/de/Medizinprodukte/mp_akt/index.php?more=Infusionspumpen1516_04.php).


Sicherheitshinweise zu Bauchgurten
Wenn schon Fixierung, dann aber auch Bettgitter

Das BfArM hat 30 Todesfälle in Zusammenhang mit Bauchgurten ausgewertet, die zwischen Januar 1999 und Januar 2004 aufgetreten und zum überwiegenden Teil aus polizeiinternen oder staatsanwaltschaftlichen Unterlagen bekannt geworden sind.
Die von diesen Unfällen betroffenen Produkte bestehen aus einem Bettgurt (der quer über die Matratze verläuft), einem Bauchgurt (der an dem Bettgurt befestigt ist und dem liegenden Patienten um die Taille geschlossen wird) und zwei Seitenriemen (mit denen der Bauchgurt rechts und links mit dem Bettgurt verbunden wird).
Die Umstände der Fixierung und die Frage, ob die Fixierung der Patienten "gerechtfertigt" war, unterlagen nicht der Bewertung. Bei korrekter Anwendung der Gurte sollen nach Herstellerangaben die beiden Seitenriemen angebracht sein und das Bettgitter hochgestellt werden.
Folgende produktbezogene Gegebenheiten haben sich bei den recherchierten Fällen als kritisch herausgestellt:
1. Die Patienten konnten seitwärts aus dem Bett gelangen. Alle tot aufgefundenen Patienten hatten das Bett ganz oder teilweise verlassen.
2. Die Bauchgurte konnten sich teilweise von der Taille in den Bereich des Thorax verlagern, so daß es zu einer Behinderung der Atmung kam.
3. Das System war überwiegend nicht korrekt angewendet.
Ein mögliches Verrutschen des Gurtsystems in den Thoraxbereich mit der Gefahr einer Strangulation ist nach Ansicht des BfArM durch zukünftige konstruktive Änderung bei noch unsicheren Produkten zu unterbinden, wobei wahrscheinlich von der reinen "Gurtform" Abstand genommen werden muß.
Seitliche Rückhaltevorrichtungen, die einem Verlagern der Patienten in den Bereich der Bettkante vorbeugen, sollten nach Ansicht der Behörde ebenfalls vorhanden sein, um den lagebedingten Unfällen vorzubeugen. Durch Information der Anwender sollte ein sachgerechter Umgang mit den Fixiergurten erreicht werden
(http://www.bfarm.de/de/Medizinprodukte/riskinfo/wissauf/index.php?more=bauchgurte.php).


Umwandlung des BfArM
Aus Behörde soll Agentur werden

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM in Bonn soll nach den Vorstellungen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt spätestens Anfang des kommenden Jahres in eine Bundesagentur für Arzneimittel nach privatem Recht umgewandelt werden.
Dadurch soll die Zulassung für neue Medikamente schneller erfolgen und die Industrie stärker an den Kosten beteiligt werden. Kritiker insbesondere aus der Ärzteschaft befürchten negative Auswirkungen auf die Arzneimittelsicherheit und fordern eine Trennung von Zulassung und Überwachung.
Nach einer Stellungnahme der Medizintechnikindustrie sollte im Namen der Agentur der Begriff "Medizinprodukte" gleichberechtigt neben "Arzneimittel" Berücksichtigung finden
(http://www.spectaris.de/downloads/Infoletter_0305.pdf).
Darüber hinausgehend fordert der Bundesverband Medizintechnologie BVMed die Gründung einer eigenständigen "Deutschen Medizinprodukteagentur“, statt wie nach den bisherigen Planungen künftig den Medizinprodukte-Bereich des BfArM als “Bundesstelle für Medizinprodukte” innerhalb der Deutschen Arzneimittelagentur DAMA zu führen
(http://www.bvmed.de/presse/pressemitteilung/Umstrukturierung_des_BfArM_in_eine_Agentur.htm).
Derzeit wird der Gesetzentwurf überarbeitet. Gebühren für die Erhebung und Bearbeitung von Vorkommnissen werden voraussichtlich auch in Zukunft nicht erhoben.


GfK HealthCare untersucht Kundendienst
Service der Laborgeräte-Hersteller ist verbesserungsfähig

Mit einer Erhebung bei deutschen Privat- und Kliniklabors wurden im letzten Jahr Kundendienst und Servicequalität der Unternehmen untersucht, die In-vitro Diagnostika (IVDs) anbieten.
Nach wie vor liegt der Service-Außendienst überwiegend in den Händen der produzierenden Unternehmen (bei 78 Prozent aller Geräte). Im Durchschnitt haben die untersuchten Diagnostika-Hersteller einer Bewertung von 2,42 (auf einer Skala von 1 bis 6) erhalten.
Im Vergleich von 51 Unternehmen erhielten die Anbieter OrthoClinical und Sysmex mit einem Wert von jeweils 2,12 die beste Bewertung im Kundendienst.
Eine schnellere Reaktionszeit bei Geräteschäden steht bei den Befragten auf der Wunschliste ganz oben.
Neuinstallationen erfüllen nicht durchweg die Erwartungen der Kunden. Der Kundenservice bei neu installierten Geräten wird kritischer beurteilt als bei schon länger im Betrieb befindlichen Geräten (http://www.gfk.de/index.php?lang=de&contentpath=http%3A//www.gfk.de/presse/pressemeldung/
contentliste.php%3Fcursorstart%3D30%26betreff%3D%26suchwort%3D%26suche_bereich%3D
).


Bundesausschuß lehnt Glaukom-Screening ab
Früherkennung von "Grünem Star" keine Kassenleistung

Der Gemeinsame Bundesausschuß (G-BA) hat in seiner für die vertragsärztliche Versorgung zuständigen Besetzung Ende letzten Jahres den Beschluß gefaßt, ein Glaukom-Screening wie schon bisher nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen.
Nach seiner Auffassung sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Voraussetzungen für eine Einführung nicht gegeben.
Nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 01.04.2005 (Nr. 61, S. 4995) ist der Beschluß inzwischen in Kraft getreten. Bei begründetem Verdacht auf eine Glaukomerkrankung ist die entsprechende Untersuchung jedoch Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV und vom Vertragsarzt über die Chipkarte abzurechnen (http://cms.g-ba.de/cms/upload/pdf/abs5/pm/2005-03-00-Glaukom-Screening.pdf).


Führungswechsel bei Dräger
Auch der neue Vorstandsvorsitzende kommt aus der Familie

Mit Wirkung zum 1. März wurde Stefan Dräger (42) zum stellvertretenden Vorsitzenden und mit Wirkung ab 1. Juli 2005 zum Vorsitzenden des Vorstands der Drägerwerk AG berufen. Der Ingenieur der Elektrotechnik ist bereits seit 1992 in leitenden Positionen bei Dräger im In- und Ausland tätig.
Als Vorstandsvorsitzender wird Stefan Dräger in fünfter Familiengeneration seinem Onkel Theo Dräger (67) folgen, der seit 1967 dem Unternehmen angehört und diese Position seit 1997 ausübt. Dieser wiederum wird nach einer unbestätigten Meldung des Handelsblattes vom 13. April 2005 voraussichtlich Nachfolger von seinem Bruder Christian Dräger (70), dem Vater des zukünftigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Dräger, als stellvertretender Aufsichtsratschef.


Sektorenübergreifende Regelungen für Innovationen
Neue Methoden sollen in Kliniken keine Regelleistung mehr sein

Der Gemeinsame Bundesausschuß G-BA hat nach intensiven Beratungen eine sektorenübergreifende Verfahrensordnung beschlossen.
Diese soll die bestehenden Unterschiede zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung beseitigen. Die Krankenhaus- und auch die (nicht stimmberechtigten) Patientenvertreter haben sich allerdings ausdrücklich gegen die neue Verfahrensordnung ausgesprochen.
Sie befürchten, daß die Einführung von Innovationen in den Kliniken deutlich erschwert wird. Die Verfahrensordnung soll am 1. Juli 2005 in Kraft treten, bedarf aber zuvor noch der Genehmigung durch das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (http://www.g-ba.de/cms/upload/pdf/abs2/K-VerfO-05-03-15-Beschluss_mit_WZ.pdf).
Bei technischen Innovationen droht den Kliniken nun eine "Gleichschaltung" mit den Kassenpraxen und eine Absenkung auf deren Ausstattungsniveau.
Denn die Verfahrensordnung regelt vor allem auch das Vorgehen bei der Bewertung von medizinischen Innovationen, d.h. die Beurteilung von deren Nutzen, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Anmerkung von Hippokratech: Bisher können Kliniken alle diagnostischen und therapeutischen Methoden einsetzen und vergütet bekommen, solange deren Unwirksamkeit nicht belegt ist;
Arztpraxen dagegen können Innovationen nur dann zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, wenn diese in einem relativ langwierigen Verfahren positiv beurteilt und zugelassen worden sind (so zumindest die Theorie, von welcher es immer wieder Ausnahmen gibt).
Solche Regelungen sind zukünftig auch für den stationären Sektor vorgesehen. Dann dürfen Kliniken nicht zugelassene Methoden allenfalls noch in begrenztem Umfang im Rahmen von Studien einsetzen.
Die Sorge, Funktionäre von Krankenkassen und Kassenärzten könnten aus vordergründigen ökonomischen Erwägungen den medizinischen Fortschritt blockieren, ist leider begründet, wie die skandalösen Verhältnisse bei der Entwicklung der Leistungskataloge beispielsweise für ambulante ärztliche Leistungen oder Hilfsmittel belegen.
Auch die Verzögerungen bei der Kostenübernahme von medikamenten-beschichteten Stents geben zu denken. Andererseits wird man auch nicht ohne Reglementierungen auskommen, da die "Gesundheitswirtschaft" den Markt teilweise geradezu mit Leistungen und Produkten überschwemmt, welche häufig genug auch nicht annähernd das halten, was sie versprechen.
Also keine leichte Entscheidung für das Ministerium, welches noch seine Genehmigung erteilen muß.


+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +

TÜV Klinikservice
* Dienstleistungskonzept für Krankenhäuser u. Pflegeeinrichtungen
* Patientensicherheit und persönliche Rechtssicherheit
* Inhouse-Seminare zur neuen Betriebssicherheitsverordnung
  und zur Medizinprodukte-Betreiberverordnung
* alle techn. Prüfungen in medizin. Einrichtungen aus einer Hand

AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH
Geschäftsfeldmanagement TÜV Klinikservice

Gebührenfreie Hotline: 0800-8442550
e-mail: klinikservice@amd-tuv.de
Internet: www.medizintechnikportal.de

+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +


+ + + Aktuelle Termine 2005 + + +

27. April 2005, Berlin
Erfahrungsaustausch Anlagenprüfverordnung
Kostenfrei, Infos: TÜV Berlin, Tel: 030/7562-1352

26. bis 28. April 2005, Frankfurt am Main
ITeG 2005
www.iteg-messe.de

28. bis 30. April 2005, Karlsruhe
REHAB 2005
www.rehab-messe.de

9. bis 11. Mai 2005, Würzburg
6. Würzburger Medizintechnik-Kongreß
www.fbmt.de

14. bis 17. September 2005, Nürnberg
IOMP’s 14th Conference of Medical Physics
www.ICMP2005.org

- Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten -

******************************************************
EMPFEHLEN SIE UNSEREN UNABHAENGIGEN
MEDIZINPRODUKTE-NEWSLETTER
INDEM SIE IHN EINFACH AN INTERESSIERTE KOLLEGEN WEITERLEITEN!

Anmelden !
Senden Sie einfach eine Email an medivision@t-online.de, faxen Sie uns Ihre Anmeldung an Fax  030 78702812,
oder melden Sie sich einfach unter http://www.medizintechnikportal.de/mailing.htm online an.

NACHDRUCK MIT
QUELLENANGABE KOSTENFREI,
EIN BELEGEXEMPLAR WIRD ERBETEN!


IMPRESSUM

Das Medizinprodukte-Telegramm will in prägnanter Form unter Beachtung üblicher journalistischer Grundsätze über aktuelle Entwicklungen der Technik in der Medizin informieren, soweit diese insbesondere für Medizintechniker und Mediziningenieure von Interesse sind. Dazu gibt es Nachrichten und Auffassungen wieder, die nach Überzeugung der Redaktion den Tatsachen entsprechen und objektiv begründet sind. Trotz gründlicher Recherchen und sorgfältiger Bearbeitung sind Fehler nicht auszuschließen und Irrtümer vorbehalten. Kritik und Anregungen werden gerne entgegen genommen und bei den weiteren Ausgaben berücksichtigt.

Für den Inhalt verlinkter Seiten kann und soll keine Verantwortung übernommen werden.

Redaktion:
Antonius Spier
Wolfgang Menke (verantwortlich)
"Hippokratech"

Redaktionelle Mitarbeit:
Jens Lukas

Beirat:
Max Heymann
Manfred Kindler
Sören Schroll

Verlag:
MediVision GmbH
Berchtesgadener Straße 26
10825 Berlin

HRB 53523 Amtsgericht Berlin

Tel.  030 78702813
Fax  030 78702812
Mail medivision@t-online.de

E-mail-Service:
Frank Pohling, www.admedis.de

Internet-Service:
Bruno Drigo, www.medizintechnikportal.de/kontakt.htm

******************************************************
Abmeldehinweis:
Wenn Sie unseren kostenfreien Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie sich jederzeit abmelden, indem Sie eine Email an medivision@t-online.de mit dem Betreff "News abbestellen" senden oder auf diese Mail mit "News abbestellen" antworten.

Beachten Sie bitte, daß Sie als Absenderadresse diejenige eMail-Adresse verwenden, unter der Sie diesen Newsletter bestellt haben. Sollte dennoch etwas schief gehen, rufen Sie uns einfach kurz an.
       

+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +

* * * Neues Fachbuch erschienen * * *

„Elektrische Anlagen in medizinischen Einrichtungen“
von Hans-Peter Uhlig und Norbert Sudkamp

Dieses neue Buch behandelt in umfassender Weise die Grundsätze für Planung, Errichtung, Prüfung, Betrieb und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Krankenhäusern, Kliniken, Ambulanzen, Ärztehäusern und Praxen.
Die Autoren sind anerkannte Experten mit umfangreichem Fachwissen und sehr großer Praxiserfahrung auf diesem Gebiet, die auch viele Jahre in den einschlägigen Normungsgremien tätig waren.

Das Buch kann zum Preis von 58,- Euro bei der MediVision GmbH ( medivision@t-online.de) bestellt werden.
Die Auslieferung erfolgt in den nächsten Tagen.

+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +


ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++:

WICHTIGE HINWEISE ZUR SICHERHEIT VON MEDIZINPRODUKTEN

+ + + Maßnahmen von Herstellern + + +
Rückrufe, Korrektive Maßnahmen und sonstige Informationen
(ausgewählt und bearbeitet auf der Grundlage von Informationen des BfArM)

14.04.2005
0311/05 IVD Korrektive Maßnahme und Rückruf von Sysmex für SF-3000 Hämatologie Analysatoren Programmversion 00-28, da die betroffene Programmversion unter bestimmten Bedingungen zu falschen Probenzuordungen führen kann. Die betroffene Programmversion wurde vom Hersteller im Rahmen einer bereits durchgeführten korrektiven Maßnahme entwickelt. Die Kunden wurden über das Problem und dessen Vermeidung informiert (siehe auch BfArM Fall-Nr. 0311/05 vom 14.3.2005).

14.04.2005
0797/05 Die Firma Baxter Deutschland GmbH ruft eine Charge des Intermate Filling Set vom Markt zurück. Die Spritzen wurden mit einem Spritzenkolben gefertigt, der nicht in das Gerät zur Befüllung von Intermates und Infusoren passt. Dem Hersteller sind keine Risiken durch die Anwendung bekannt.

13.04.2005
0802/05 Die ARROW Deutschland GmbH ruft in Deutschland mehrere Chargen des 7 Fr. Over-The-Wire PTD (Percutaneous thrombolytic Device) der Produktnummer PT-65709-WC vom Markt zurück. International sind auch weitere Produktnummern von dem Rückruf betroffen. Unter bestimmten ungünstigen Bedingungen können beim Ziehen des Katheters Kunststoffteile im therapierten Gefäß verbleiben.

13.04.2005
2200/04 Die Firma Stryker teilt den deutschsprachigen Kunden die Korrektur eines Übersetzungsfehlers in der Gebrauchsanweisung (Version bis August 2002) der Transportliege 6100 M1 mit.

12.04.2005
0747/05 Die Firma Plus Orthopedics AG (Intraplant AG bis 31.12.04) hat einen Rückruf von 2 Los-Nummern der Kompressionsschraube XXS / XS-compression Nail System durchgeführt, da der Kopf einer Schraube beim Eindrehen abgeschert ist.
 
12.04.2005
0630/05 Heartsine Technologies Inc. informiert über korrektive Maßnahmen zum Heartsine Samaritan Defibrillator. Geräte mit den Seriennummern 1270 bis 2324 können während des Ladevorgangs eine Fehlermeldung generieren und sich anschließend selbsttätig abschalten, noch bevor ein Defibrillationsimpuls an den Patienten abgegen werden konnte. Die Kunden erhalten ein Software-Upgrade.

08.04.2005
2301/04 De Puy International Ltd. führt einen Rückruf der Produkte Endplate Insertion Tip des Centerline Instrumentariums durch, die gegen verbesserte Produkte ausgetauscht werden.

08.04.2005
0516/05 Die Firma Pegasus GmbH informiert ihre Vertriebspartner/Kunden über eine erforderliche Softwareänderung bei den Infusionspumpen PEGASUS aufgrund einer möglichen Überförderung im Fehlerfall.

06.04.2005
0633/05 IVD Korrektive Maßnahme von Dade Behring für das Klinisch-chemische Analysensystem Dimension N-terminales Pro-BNP wegen falsch hoher Testergebnisse unter Verwendung von EDTA-Plasma. Die Kunden wurden über das Problem und dessen Vermeidung informiert.

06.04.2005
0479/05 IVD Korrektive Maßnahme von The Binding Site für Minineph wegen eines Präzisionsproblems. Die Kunden wurden über das Problem und dessen Vermeidung informiert.

06.04.2005
0731/05 IVD Korrektive Maßnahme und Rückruf von Abbott für Cell-Dyn 4000 Softwareversionen R9-3A und niedriger, da bei der Thrombozytenzählung unter bestimmten Bedingungen keine korrekte Abgrenzungsschwelle gesetzt wird. Die Kunden wurden über das Problem und dessen Vermeidung informiert. Die Entwicklung einer korrigierten Softwareversion ist vorgesehen.

05.04.2005
0704/05 Die Baxter Deutschland GmbH informiert über eine Änderung der Gebrauchsanweisung von TRICOS Knochenersatzmaterial (Hersteller Biomatlante SA) aufgrund einer neuen Gegenanzeige.

05.04.2005
3016/04 Falcon Medical ruft das Hüftprothesensystem Varicon zurück, nachdem es in acht Fällen zu Brüchen des Halsadapters gekommen ist.

05.04.2005
2951/04 Der Hersteller Sarstedt AG weist mit einem Kundenschreiben darauf hin, vor der Verwendung älterer Chargen mit Herstelldatum vor dem 14.11.2003 des Autotransfusionssystems "Transmed Haem-o-Trans" den Blutsammelbeutel auf seine Konnektoren zu überprüfen. In Einzelfällen ist werksseitig ein falscher Konnektor montiert gewesen. Das gesammelte Blut könnte nicht reinfundiert werden.
 
05.04.2005
2183/04 KayserBetten GmbH & Co. KG informiert seine Kunden über Maßnahmen gegen das unbefugte Bedienen der Sperrbox durch Kinder bei "Olafbetten". Bei diesen Betten ist sicherzustellen, dass die Sperrbox außerhalb der Reichweite des Kindes montiert wird.
 
05.04.2005
0452/05 Rückruf von Stimu-Cath Continous Nerve Block Needles durch Arrow International. Bei den betreffenden Produkten (siehe Anhang) kann der Katheter nicht über die Kanülen eingeführt werden. Bisher wurden keine Vorkomnisse bekannt, als mögliche gesundheitliche Konsequenz wurde eine zweite Injektion beschrieben. Die Produkte wurden nicht in Deutschland vertrieben, es gibt daher nur eine englische Kundeninformation.

31.03.2005
1662/03 Die Fa. ARGUS Medical AG informierte Vertretungen und Kunden darüber, dass die Original Infusomat-Leitung Art.-Nr. 8700036 der Fa. B.Braun nicht mehr für den Betrieb mit den volumetrischen Infusionspumpen MCM 500, MCM 504 und ARGUS 200 empfohlen wird.

31.03.2005
0415/05 Die Fa. Siemens Audiologische Technik GmbH informiert über Sicherheitshinweise, wenn das Hörgerät Prisma 2 K bei bei kleineren Kindern angewendet wird. Es besteht ein Risiko, das durch ein Aufkauen des Batteriefachs und Verschlucken der Batterie auftreten kann.

30.03.2005
0378/05 Die Firma Arcomed AG informiert über ein mögliches Risiko bei der Anwendung der Infusionspumpe µVP7000. Danach ist die doppelte Sicherheit bei der Bolusreduzierung nicht gewährleistet.

29.03.2005
0529/05 Medtronic ruft eine spezifische Gruppe monophasischer LIFEPAK 500 Defibrillatoren zurück, die zwischen März und Mai 1997 hergestellt wurden. Bei diesen Geräten kann unter Umständen anhaltend die Meldung "Elektroden anschließen" angezeigt werden, und der Herzrhythmus des Patienten nicht analysiert werden, obwohl die Elektroden ordnungsgemäß angeschlossen sind.

23.03.2005
0422/05 MEDTRONIC ruft Exponent RX Self-Expanding Stent Systeme zurück, weil Meldungen vorliegen, denen zufolge es nicht möglich war, den Stent zu enfalten.

23.03.2005
0388/05 Rückruf von arthroskopischen Shaverblades 5,5 mm. Der Firma Stryker sind Meldungen eingegangen, dass bei der Anwendung durch Überhitzung unter bestimmten Bedingungen Verbrennungen bei Patienten entstanden sind.

23.03.2005
0535/05 Boston Scientific International SA ruft die Constellation Advanced Mapping Katheter vom Markt zurück. Bei den Kathetern können sich Partikel lösen, die zu Embolien führen können.

14.03.2005
0219/05 Varian Medical Systems informierte über eine korrektive Maßnahme des Bestrahlungsplansystems Eclipse bei Verwendung des Photonendosis- Berechnungsalgorithmus Pencil Beam Convolution Build 7.2.24 oder älter. Wenn der Gantry-Winkel für ein bestimmtes Feld unabhängig von der verwendeten Skalierungskonvention der Bestrahlungseinheit um 0,1 Grad von 0 oder 180 Grad abweicht, jedoch nicht genau bei 0 oder 180 Grad liegt, wird die berechnete Dosisverteilung für dieses Feld um einen Wert zwischen ca. -90 und +90 Grad vom erwarteten Wert um die Feldachse rotiert.

14.03.2005
0536/05 Dräger Medical erweitert den Rückruf der Doppelsteckkupplungen AIR auch auf Produkte, die vor dem Jahr 2000 hergestellt wurden.

14.03.2005
0271/05 Varian Medical Systems informiert über eine korrektive Maßnahme des Bestrahlungsplansystems Eclipse DCS 7.2.34 und davor (PBC, Pencil Beam Convolution und GGPB, Generalized Gaussian Pencil Beam Algorithmus). Wenn mit Kollimatorblenden definierte Ebenen die äußere Körperoberfläche auf eine Weise durchdringen, dass innerhalb des Feldes zwei oder mehr nicht- kontinuierliche Körperregionen entstehen, dann wird Eclipse die Dosis nur innerhalb der Region mit dem kleinsten Koordinatenwert entlang der Kopf-Fuss (superior-inferior) Patientenachse berechnen.

14.03.2005
2290/04 Die F. Stephan GmbH ändert die Zweckbestimmung des Hochfrequenz- Oszillators SHF-3000 dahingehend, dass ein zusätzliches Monitoring zur Überwachung und Alarmierung des PEEP- bzw. MAP-Druckes nicht nur empfohlen, sondern zwingend notwendig ist.

 In der Regel gibt es ausführliche Informationen hierzu bei www.bfarm.de unter Medizinprodukte-Aktuell, Informationen über Risiken, Maßnahmen von Herstellern.


+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +

"Die größten Kritiker der Elche - waren früher selber welche"
Preisgünstig: Privates Ferienhaus in Schweden am Vänern in Värmland
http://www.schwedenhaus-ferien.com/

+ + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + + ANZEIGE + + +


Homepage