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Mit freundlicher Genehmigung der MediVision GmbH
Berlin. Ohne Gewähr und Haftung.
Inhalt der Ausgabe Nr. 6/2005:
1. Richtlinie 93/42/EWG: Änderungsvorschläge konkretisiert
2. Swissmedic: Sicherheitshinweise publiziert
3. DIN EN 62353 (VDE 0751-1): Entwurf vorgelegt
4. Verschreibungspflicht: Verordnung angepasst
5. Thermotherapie: Kernspintomograph kontrolliert
6. Investitionsstau: Fortschritt gefährdet
7. Endoskopiekapsel: Steuerung eingebaut
8. Potsdam: MBA BioMedTech gestartet
9. Medizintechnik: Trends thematisiert
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Anhang: Sicherheitshinweise/Herstellermaßnahmen
MELDUNGEN
Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte
EU-Kommission hat Änderungsvorschläge konkretisiert
Im Konsultationsverfahren zur Überarbeitung der Richtlinie für
Medizinprodukte 93/42/EWG sind über 300 Vorschläge bearbeitet
worden, welche vor allem von Herstellern und diesen nahe
stehenden Kreisen stammten (und nur in wenigen Ausnahmefällen
von Betreibern/Anwendern bzw. Patientenorganisationen). Dabei
handelte es sich in erster Linie um Hinweise zur Klarstellung
der Richtlinientexte, vor allem zur Klassifizierung, zur
klinischen Erprobung und zur Konformitätsbewertung (http://europa.eu.int/comm/enterprise/medical_devices/consult.htm).
Die Kommissionsvorschläge sollen bereits an den Rat und das
Parlament weitergeleitet worden sein.
Die vorgeschlagenen Änderungen sind in einem im Internet
hinterlegten Dokument gekennzeichnet (http://europa.eu.int/comm/enterprise/medical_devices/consult_docs/Public_Consultation_draft.pdf).

Sicherheitshinweise von Schweizer Behörde im Internet
Auch Swissmedic veröffentlicht nun Rückrufe von
Medizinprodukten
Wie andere nationale Behörden teilweise auch schon, informiert
Swissmedic ab Ende September 2005 im Internet über Rückrufe
und korrigierende Massnahmen, welche Medizinprodukte betreffen.
Hiermit strebt die Schweizer Behörde eine verbesserte
Produktsicherheit an und damit auch eine Verbesserung der
Sicherheit der Patienten, der Anwender und anderer Beteiligter (http://www.swissmedic.ch/md/pdf/recalls-artikel-d.pdf).
Wiederholungsprüfungen von medizinischen elektrischen Geräten
Einspruchsfrist bis 31.12.2005 zum neuen Entwurf der DIN EN
62353 (VDE 0751-1)
Mit Ausgabedatum November 2005 ist der neue Entwurf der DIN EN
62353 (VDE 0751-1) „Medizinische elektrische Geräte.
Wiederholungsprüfungen und Prüfungen nach der Instandsetzung
von medizinischen elektrischen Geräten“ erschienen. Die
Einspruchsfrist läuft bis zum 31.12.2005. Danach soll diese
international gültige Norm die bisher in Deutschland geltende
DIN VDE 0751-1: 2001-10 ersetzen. Die
Wiederholungsprüfung von Medizinprodukten wird damit
international standardisiert. Der in Deutschland geltende
Prüfstandard wurde
weitestgehend übernommen. Allerdings wurden die bisherigen
Messverfahren den aktuellen Erkenntnissen angepasst und die
Isolationswiderstandsmessung wieder aufgenommen.
Verordnung über die Verschreibungspflicht
Anpassung an das elektronische Rezept auch für Medizinprodukte
Die Karten werden neu gemischt. Die Krankenversichertenkarte
geht, die elektronische Gesundheitskarte kommt. Der Countdown für
die Umsetzung läuft, ab 2006 wird die elektronische
Gesundheitskarte voraussichtlich schrittweise eingeführt. Mit
ihr als Grundlage soll das gesamte Gesundheitswesen vernetzt
werden. Begonnen wird zunächst mit dem elektronischen Rezept,
das die Daten papierlos überträgt. Weitere Ausbaustufen wie
die Speicherung von Notfalldaten und die Dokumentation der
verordneten Arzneimittel sind für die kommenden Jahre auf
freiwilliger Basis vorgesehen. Endpunkt dieser Entwicklung wird
eine sektorenübergreifende elektronische Patientenakte sein. Im
Vorgriff darauf erfolgte bereits im Sommer eine Änderung der
Verordnungen über verschreibungspflichtige Arzneimittel und die
Verschreibungspflicht von Medizinprodukten (BGBl. I Seite 1798 http://217.160.60.235/BGBL/bgbl1f/bgbl105s1798.pdf).
HINWEISE: Ein ausführliches Veranstaltungsprogramm zur
Gesundheitstelematik gibt es am 16.11.2005 im Rahmen der MEDICA
MEDIA (http://www14.medica.de/kati-cgi/kati/vis/custom/ext2/event/show_events.cgi?
ticket=k2967036383497&what=event_keyword&selected=MEDICA%20MEDIA).
Eine Sonderausstellung zu dem immer mehr an Bedeutung
gewinnenden Thema „Gesundheitstelematik/Gesundheitskarte“
ist für Anfang 2006 im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn
geplant (www.hnf.de, 12. Januar
bis 2. April 2006). Das gibt allen Betroffenen die Möglichkeit,
sich mit der Funktionsweise, den Einsatzbereichen sowie den Vor-
und Nachteilen der Gesundheitskarte vorab auseinander zu setzen.
MEDICA PreView 2005
Das unblutige Skalpell – hochfokussierte Thermotherapie
GE Healthcare wird auf der MEDICA 2005 einen lange gehegten
Traum von Chirurgen aufgreifen – den unblutigen chirurgischen
Eingriff. Möglich wird dies durch die hochfokussierte
Thermotherapie in Kombination mit der Magnetresonanztomografie
(MRT) zur Kontrolle und Steuerung der Therapie. Dieses unblutige
Verfahren wird bereits in ausgewählten Kliniken zur Behandlung
von Gebärmutter-Tumoren genutzt. Während der Behandlung liegt
die Patientin in einer MRT-Röhre auf einem Gelkissen.
Schallwelllen werden schmerzfrei direkt auf den Tumor fokussiert
und entfalten dort bei einer Temperatur von 60 bis 80 Grad
Celsius ihre therapeutische Wirkung. Jeder Behandlungsschritt
wird kontinuierlich mit Hilfe von MRT-Bildern überwacht. Der Körper
baut in der Folge das abgestorbene Gewebe ab. Die Frauen können
nach der Behandlung sofort nach Hause gehen
(http://www.forum-deutsche-medizintechnik.de/mediletter/archiv/2005_7/ge_3.php).
Innovationen und Nachrichten aller über 4.000 an der MEDICA
2005 (Düsseldorf, 16. - 19. November 2005) beteiligten
Aussteller sind unter www.medica.de
verfügbar.
Investitionsstau von 50 Milliarden Euro
Krankenhausgesellschaft sieht medizinisch-technischen
Fortschritt gefährdet
Vor einem Investitionsstau in den Krankenhäusern hat die
Deutsche Krankenhausgesellschaft DKG kürzlich in Berlin
gewarnt. Immer mehr Krankenhäuser lebten seit Jahren aus der
Substanz. Nach einer Untersuchung des Deutschen
Krankenhausinstituts DKI betrage der Investitionsstau inzwischen
rund 50 Milliarden Euro. Auch hätten die Länder die
Krankenhausfinanzierung gegenüber 1995 um fast 38 Prozent
reduziert. Diese dürften sich nicht weiter aus ihrem
Versorgungsauftrag zurückziehen. Ein ausreichendes
Investitionsvolumen ist zwingend notwendig, um den
medizinisch-technischen Fortschritt umzusetzen und auch den
Herausforderungen der Versorgung immer älter werdender
Patienten gerecht zu werden.
Steuerbare Endoskopiekapsel
Aktive Endopille krabbelt durch den Darm
Nachdem die Kapsel-Endoskopie insbesondere zur Abklärung von
Prozessen in sonst nur schwierig zu untersuchenden Abschnitten
des Gastrointestinaltrakts wie dem Dünndarm bereits zur Routine
gehört, arbeitet die Forschung seit einiger Zeit verstärkt an
aktiven Systemen, welche von außen gesteuert werden können.
Denn die bisher eingesetzten Kamerakapseln wandern rein passiv
durch den Darm. Eine kürzlich im Wissenschaftsmagazin „New
Scientist“ vorgestellte „Kamera in der Pille“ hat sechs
Beine und lässt sich von außen vor und zurück bewegen sowie
anhalten
(http://www.newscientist.com/channel/mech-tech/mg18825196.600.html).
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Berufsbegleitender MBA BioMedTech in Potsdam
Verspricht die Vorbereitung auf Management- und Führungsaufgaben
Der Ende Oktober 2005 gestartete postgraduale Studiengang
„Master of Business Administration Biotechnologie und
Medizintechnik“ (MBA BioMedTech) will sowohl Basiskenntnisse als
auch branchenspezifische Methoden und Ansätze in der
Betriebswirtschaft vermitteln. Für den kompletten Studiengang ist
mit einem Arbeitsaufwand von ca. 1800 Stunden zu rechnen, wobei
„Distanzlernen“ vorgesehen ist. Im Durchschnitt findet etwa
alle 5 Wochen ein Präsenzblock statt. Die Kosten des Studiengangs
MBA BioMedTech betragen bei Komplettbuchung 14.900,- Euro. In
diesem Preis ist das Studienmaterial enthalten. Ähnliche Ansätze
gibt es u.a. bereits in Tuttlingen und in Münster.
Potsdam: http://www.mba-biomedtech.de/
Münster: http://www.ckm-consult.de/conpresso/_data/Pressemitteilung_MBA_erfo_2.pdf
Tuttlingen: http://www.mba-tuttlingen.de/
ku Special erschienen
Aktuelle Trends der Medizintechnik
Die Baumann Fachverlage haben zur MEDICA 2005 ihr Sonderheft
„Trends in der Medizintechnik“ herausgegeben.
Schwerpunktthemen sind u.a. Computertomographie, interventionelle
Kardiologie und Gesundheitsökonomie. Das Heft „Trends in der
Medizintechnik“ (ku Special Nummer 31 – 10/2005) ist zum Preis
von 6,95 Euro u.a. beim Verlag (www.ku-online.de)
oder im Internetbuchhandel (www.amazon.de,
genauer Link siehe unten) erhältlich.
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15. November 2005, Berlin, 18.00 Uhr
Technik und Entwicklung der PET/CT
Vortrag DGMP/BPMB Berlin-Brandenburg, Charite
16. bis 19. November 2005, Düsseldorf
MEDICA 2005
www.medica.de
30. November 2005, Heidelberg
1. Medizintechnik-Forum
www.akademie-fuer-weiterbildung.de
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TERMINE AUF DER MEDICA 2005
Donnerstag, den 17.11.2005, Halle 6, Konferenzräume G
14:00 Uhr
In-Haus-Herstellungen sicher betreiben
Der Gesetzgeber schuf im § 12 Medizinproduktegesetz die Möglichkeit
des Betreibens von In-Haus-Herstellungen. Diese
In-Haus-Herstellungen sind meist Kombinationen aus
Medizinprodukten und werden in der jeweiligen
Gesundheitseinrichtung angewendet, ohne dass sie in den Verkehr
gebracht werden.
"In-Haus-Hersteller" müssen deshalb eine Vielzahl von
rechtlichen, normativen und technischen Anforderungen beachten.
Die AMD TÜV hat eine vierphasige Dienstleistung entwickelt,
welche im Ergebnis zu einer Konformitätserklärung in Anlehnung
an Anhang VIII der Richtlinie 93/42/EWG führt und somit
maximale Rechtssicherheit beim Betreiben von
In-Haus-Herstellungen gewährleistet.
Informationen hierzu auch am Ausstellungsstand: Halle 13 Stand
A32
Halle 17 C 03/04
Praktiker fragen - Experten antworten
Kurzvorträge und offene Expertenrunden (OER) zum Mitdiskutieren
www.kkc.info
Mittwoch, den 16.11. 2005
11:30 bis 11:50
Nachweis der Kompetenz durch Personalzertifierung
Dr. Jürgen Nippa, Wetzlar, fbmt Fachverband Biomedizinische
Technik e.V.
16:00 bis 16:20
MT-Cert Chancen für die Medizintechnik
Dipl.-Ing. Vera Dammann, Giessen, fbmt Fachverband
Biomedizinische Technik e.V.
Freitag, den 18.11.2005
13:00 bis 13:20
Neue Qualifikationen in der Medizintechnik, Notwendigkeit und
Chance
Dipl.-Ing. Vera Dammann,Giessen, fbmt Fachverband
Biomedizinische Technik e.V.
15:00 bis 15:20
Medizintechnik - von der Entwicklung bis zur Anwendung
Neue Trends in Europa
Dr. Thomas Becks, DGBMT Deutsche Gesellschaft für
Biomedizinische Technik (DVMT)
15:30 bis 15:50
MT-Cert Chancen für die Medizintechnik
Dipl.-Ing. Vera-Dammann, Giessen, fbmt Fachverband
Biomedizinische Technik e.V.
Samstag, den 19.11. 2005
11:00 bis 11:20
Neue Qualifikationen in der Medizintechnik, Notwendigkeit und
Chance
Dipl.-Ing. Vera Dammann, Giessen, fbmt Fachverband
Biomedizinische Technik e.V.
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IMPRESSUM
Das Medizinprodukte-Telegramm will in prägnanter Form unter
Beachtung üblicher journalistischer Grundsätze über aktuelle
Entwicklungen der Technik in der Medizin informieren, soweit
diese insbesondere für Medizintechniker und Mediziningenieure
von Interesse sind. Dazu gibt es Nachrichten und Auffassungen
wieder, die nach Überzeugung der Redaktion den Tatsachen
entsprechen und objektiv begründet sind. Trotz gründlicher
Recherchen und sorgfältiger Bearbeitung sind Fehler nicht
auszuschließen und Irrtümer vorbehalten. Kritik und Anregungen
werden gerne entgegen genommen und bei den weiteren Ausgaben berücksichtigt.
Für den Inhalt verlinkter Seiten kann und soll keine
Verantwortung übernommen werden.
Redaktion:
Antonius Spier
Wolfgang Menke (verantwortlich)
"Hippokratech"
Redaktionelle Mitarbeit:
Jens Lukas
Beirat:
Max Heymann
Manfred Kindler
Sören Schroll
Verlag:
MediVision GmbH
Berchtesgadener Straße 26
10825 Berlin
HRB 53523 Amtsgericht Berlin
Tel. 030 78702813
Fax 030 78702812
Mail medivision@t-online.de
E-mail-Service:
Frank Pohling, www.admedis.de
Internet-Service:
Bruno Drigo, www.medizintechnikportal.de/kontakt.htm
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ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG ++++ ANHANG
WICHTIGE HINWEISE ZUR SICHERHEIT VON MEDIZINPRODUKTEN
+ + + Maßnahmen von Herstellern + + +
Rückrufe, Korrektive Maßnahmen und sonstige Informationen
(ausgewählt und bearbeitet auf der Grundlage von Informationen
des BfArM, www.bfarm.de)
28.10.2005
2628/05 GE Healthcare Technologies informiert, dass unter
bestimmten Umständen der interne Sauerstoffschlauch, der das
optionale Flowmeter mit Sauerstoff versorgt, im Innern des
Datex-Ohmeda S/5 Aespire-Narkosegerätes diskonnektiert werden
kann.
28.10.2005
2629/05 Der Hersteller Boston Scientific informiert per
Anwenderschreiben über die korrekte Handhabung seiner TalonTM
und SymmetryTM Angioplastie Ballondilatationskatheter. Bei Überschreitung
des maximalen Drucks für den Ballon kann dies zu einer
fehlerhaften Deflation führen.
28.10.2005
2054/05 Die Firma Stryker Europe informiert die Anwender über
einen Rückruf der Konsole CORE Powered Instument Driver. Es
wurde festgestellt, dass bei gleichzeitigem Auftreten von drei
Fehlern im Gerät das Risiko eines elektrischen Schlages
besteht.
27.10.2005
2457/05 IVD Rückruf und korrektive Maßnahme von Beckman
Coulter für Synchron LX Systeme Betriebssoftware Version
4.5/v4.6 CDB (einschließlich Synchron LX20, Synchron LX20 Pro
und Synchron LXi 725 Systeme) aufgrund erniedrigter Werte der
Harnsäurekonzentration im Urin. Die Kunden wurden über das
Problem und dessen Vermeidung informiert.
27.10.2005
2430/05 Medtronic gibt eine Maßnahmenempfehlung zum "Valiant
Thoracic Stent Graft" heraus, wegen möglicher
asymetrischer Platzierung.
27.10.2005
2549/05 Die Advanced Medical Optics, Inc. (AMO) informiert über
einen freiwilligen Rückruf verschiedener Produktmodelle von
Intraokularlinsen in Deutschland. Der Rückruf spezifischer
Seriennummern erfolgt aufgrund der Möglichkeit, dass der äußere
Tyvek-Beutel, der den Linsenbehälter enthält, möglicherweise
nicht ordnungsgemäß verschlossen ist.
27.10.2005
1796/05 BEKA Medizinischer Apparatebau informiert über eine Ergänzung
zur Reinigung und Desinfektion der Hydrotherapie-Anlagen.
27.10.2005
2624/05 GE Healthcare Technologies informiert, dass es bei der
Centricity Carddas IMS AI 1000 Workstation, die Verfahrensdaten,
Kurven und Bilder von verschiedenen Systemen zur Diagnostik des
kardiovaskulären Zustands des Patienten kombiniert, zur
Vertauschung von Bildern kommen kann.
24.10.2005
2483/05 Die Corin Medical Ltd. ruft bestimmte Chargen der 3mm
und 5mm Uniglide Femur Bohrer (BC8J-4B00-01, BC8J-4B00-002) zurück.
Die reklamierten Produktionschargen weisen dimensionale
Abweichungen auf, wodurch die Bohrer in der Ausrichtlehre
verklemmen können.
24.10.2005
2418/05 IVD
Rückruf von Dade Behring für Dade Actin FS (Lot-Nr. B4218-20
und B4218-100) wegen verlängerter Gerinnungszeiten. Die Kunden
wurden informiert, die betroffene Chargen zu vernichten.
24.10.2005
2467/05 Der Hersteller B.Braun Aesculap AG & Co. KG
empfiehlt die Tibia Präparationsplateaus der Größe 3 (NE533R
und NE633R), Bestandteile des Instrumentensiebs NM984 (e.motion
Instrumentarium NE410), zu prüfen. Es besteht die Möglichkeit,
dass die Produkte fehlerhaft beschriftet sind.
19.10.2005
2329/05 Siemens informiert über eine potentielle Fehlfunktion
der Bildnavigatorfunktion beim SIENET COSMOS Arbeitsplatz. Die
Referenzlinien innerhalb eines CT-Topogramms können bis zu 4 cm
oberhalb der tatsächlichen Position angezeigt werden und geben
dann nicht die korrekte anatomische Lage an.
19.10.2005
2354/05 eVent Medical informiert über einen Rückruf im
Zusammenhang mit dem Beatmungsgerät Inspiration wegen
potentieller Brandgefahr. Die Mischventile sowie die
Gaseingangsfilter der betroffenen Produkte werden ausgetauscht
und bis zur Umrüstung empfiehlt der Hersteller Überprüfungen
auf Verunreinigungen oder Beschädigungen gemäß den
Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung.
19.10.2005
2453/05 Der Hersteller Varian Medical Systems Inc. informiert
per Kundenschreiben über ein Einzelvorkommnis bei einem
Afterloading-Katheter. Bei dem Katheter wurde aufgrund einer
Materialschwäche das blinde Ende mit einem Markierungsdraht
durchstoßen. Er fordert die Kunden zu einer sorgfältigen Einführung
des Markierungsdrahtes auf.
18.10.2005
2295/05 AGA Medical Corporation ruft „AMPLATZER® Duct
Occluder” zurück, weil die Möglichkeit besteht, dass das
spitze Ende der Schraube, die den Occluder mit dem Ausgabekabel
verbindet, mikroskopisch kleine Partikel der PTFE Plastikschicht
der Hülle abschabt.
18.10.2005
1862/03 Der Hersteller Ortopedia informiert seine Kunden, die
Verkabelung an dem Elektrorollstuhl Modell Allround 960C zu überprüfen.
14.10.2005
2236/05 Medtronic ERS tauscht ältere Ausführungen der
QUIK-COMBO Stimulations-/Defibrillations-/EKG-(Therapie) Kabel
und/oder die Standard-Paddles aus, die mit der Lifepak 12
Defibrillator/Monitor-Serie verwendet werden. Die
Konnektorkontaktstifte können beim Einsatz am Patienten
brechen. Medtronic empfiehlt, den Lifepak 12 bis zum Austausch
der Zubehörteile in Betrieb zu lassen, sowie die Durchführung
regelmäßiger Routineprüfungen.
14.10.2005
2376/05 IVD Rückruf und Kundeninformation von Abbott für
Architect c8000 Analysengeräte (alle Seriennummern), da es
aufgrund von mechanischen Verzögerungen im Probenkarusell zu
fehlerhaften Messwerten kommen kann. Die Kunden wurden über das
Problem und dessen Vermeidung informiert. Die Entwicklung einer
neuen Softwareversion ist vorgesehen.
14.10.2005
2330/05 IVD Rückruf und korrektive Maßnahme von Lifescan für
OneTouch GlucoTouch Blutzuckermessgeräte (Seriennummern
L426RBxxxx bis L5048RBxxxx) aufgrund von Problemen mit dem
Display. Die Kunden wurden über das Problem und dessen
Vermeidung informiert und aufgefordert, die betroffenen Geräte
auszutauschen.
14.10.2005
2426/05 Rückruf aller Enteryx™ Komplettsets und Enteryx -
Injektoren von Boston Scientific Corp. wegen des Risikos einer
versehentlichen Injektion in benachbarte Organe und Gefäße und
daraus resultierenden lebensbedrohlichen Komplikationen.
13.10.2005
2353/05 LeMaitre Vascular Inc. informiert über eine falsche
Kennzeichnung des OptiLock Implantierbaren Portsystems
(Bestell-Nummer 1700-02). Die Packung ist mit einem 9F-Katheter
ausgezeichnet, beinhaltet aber einen 7F-Katheter.
13.10.2005
2341/05 Der Hersteller Sidam Medical Devices (Italien) ruft über
seinen Vertreiber Medrad Europe B.V. (Niederlande) die Charge
250701 des Patientenschlauchs mit Rückschlagventil vom Markt
zurück. Die Sidam-Artikel-Nummer lautet 01012029, die
Medrad-Artikel-Nummer 3011863. Bei dem Produkt kann es zu einer
unerwünschten Umkehrung der Flussrichtung kommen.
13.10.2005
2254/05 Medtronic GmbH versendet eine Anwenderinformation an
seine Lifepak 500 Kunden, die Säuglings- / Kinderelektroden
und/oder QUIK-COMBO Kabel erworben haben. Die Information weist
auf die besonderen Anschlussvorschriften für die Säuglings-/Kinderelektroden
hin, wenn diese in Verbindung mit bestimmten Defibrillatoren und
Defibrillationskabeln verwendet werden. Der Kundeninformation
beigefügt sind Klebeetiketten für jedes Kabel und
Elektroden-Set sowie eine überarbeitete Bedienungsanleitung für
das Defibrillationskabel.
13.10.2005
1113/05 Otto Bock informiert seine Kunden über einen Austausch
der Sturzscheiben bei Modellen des Rollstuhls Avantgarde.
10.10.2005
2382/05 Der Hersteller Gambro Dasco teilt per Kundenschreiben
mit, welche Chargen an Dialyseschlauchsystemen möglicherweise
fehlerhafte Druckaufnehmerprotektoren aufweisen könnten. Ferner
weist er auf einen Abschnitt der Gebrauchsanweisung hin, welche
Wartungsmaßnahmen durch den Anwender bei einer beobachteten
Durchtränkung der Druckaufnehmerprotektoren des Schlauchsystems
am Dialysegerät durchgeführt werden müssen.
10.10.2005
3040/04 Philips informiert die Betreiber von Diagnost 94/96/97 Röntgensystemen
darüber, dass Patienten nicht in sitzender Haltung auf der Fußstütze
zu positionieren sind, da es beim Herunterfahren der Röntgenröhre
zu Kollisionen zwischen den Knien des Patienten und dem Stativ
kommen kann.
10.10.2005
2568/04 Der Hersteller aks (aktuelle Krankenpflegesysteme) GmbH
informiert seine Kunden über einen Austausch der Deckel der
Akkukästen bei Liftern der Modelle Foldy, Torneo und Duo.
10.10.2005
2415/05 Die Firma Terumo ruft das Produkt Sarns Flexible
Arterial Cannula, 7,5 mm (22 Fr) (Chargen 0385384, 0386969) zurück.
Durch eine fehlerhafte Klebeverbindung hatte sich der Konnektor
von der Spitze gelöst. Die Kunden wurden darüber informiert,
den Lagerbestand der Ware nicht mehr zu verwenden.
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