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Pressemitteilung der Fa. Baxter vom 9. Oktober 2001
TÜV bestätigt Sicherheit des A-18 Dialysators von Baxter
Ergebnisse der
unabhängigen Prüfung in Madrid vorgestellt
Madrid / Heidelberg
- Der TÜV Produkt-Service hat heute (am 9. Oktober 2001), als
unabhängige Prüfstelle die Sicherheit des A-18 Dialysators von
Baxter bestätigt. Der TÜV kommt zu dem Schluss, dass dieses
Produkt mit Zwischenfällen bei Dialysepatienten, die kürzlich
in Madrid und Valencia beobachtet wurden, nicht in Verbindung
steht. Die Prüfung erfolgte nach dem international für
Sicherheitstests am Medizinprodukten vorgeschriebenen Standard
ISO 10933. Die Ergebnisse stimmen mit den Resultaten ähnlicher
Tests überein, die Baxter zuvor bereits selbst durchgeführt
hatte. Der TÜV Produktservice ist von der Europäischen
Kommission akkreditiert als eine der führenden Prüfstellen auf
dem Gebiet der Sicherheit von medizinischen Produkten,
insbesondere auch der Hämodialyse.
"Wir sind sehr erfreut, dass die TÜV Ergebnisse mit den
Resultaten von vier Tests übereinstimmen, die Baxter unabhängig
davon durchgeführt hat. Wir sehen uns damit in unserer
Auffassung bestätigt, dass es keinen ursächlichen Zusammenhang
zwischen den Dialysatoren und den Zwischenfällen mit Patienten
in Madrid und Valencia gibt", sagte Dr. José Divino,
Medizinischer Direktor des Geschäftsbereich Nephrologische
Therapie von Baxter Europa.
Der TÜV Produktservice hat eine Reihe unabhängiger
Biokompatibilitätstests auf den Gebieten Zytotoxizität,
Intracutane Reaktivität, systemische Toxizität und Hämolyse
durchgeführt.
"Die Ergebnisse des ISO 10933-Tests, der international als
streng und verlässlich anerkannt ist, zeigen, dass die
Dialysatoren von Baxter sicher sind und den Tod von Patienten in
Spanien nicht verursacht haben. Wir glauben, dass Ärzte und
ihre Dialysepatienten in Bezug auf die Qualität und
Sicherheit der A-18 Dialysatoren beruhigt sein können",
sagte Dr. Frank Pfitzer, Leiter des Bereichs nicht aktive
Medizinprodukte beim TÜV Produktservice.
Baxter hat die Testergebnisse den beteiligten Gesundheitsbehörden
in Spanien unverzüglich zur Verfügung gestellt. Diese
untersuchen derzeit auch mögliche andere Ursachen im
Dialyseverfahren, wie etwa die Wasserqualität und
-aufbereitung, das Dialysat-Konzentrat, die Hämodialysegeräte,
andere Einwegprodukte und die verabreichten Arzneimittel. Baxter
beabsichtigt, mit den Behörden weiter eng zusammenzuarbeiten,
um zur Aufklärung der bedauerlichen Dialysezwischenfälle
beizutragen.
Die Hämodialyse ist ein Therapieverfahren für Patienten mit
chronischem Nierenversagen. Hier wird das Blut, gesteuert
durch das Dialysegerät, über eine in ein Blutgefäß
eingesetzte Kanüle in die "künstliche Niere" (Dialysator)
gepumpt. Die "künstliche Niere" (Dialysator) reinigt
das Blut und leitet es über die Kanüle zurück in den
Blutkreislauf des Patienten.
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